This is America - People and Places
Montag, 11. November 2019
Sonniger Sonntagsspaziergang am See
Sonntag, 10.11.
Es fühlte sich weniger kalt an als gestern morgen, wohl weil kein Wind die Wärme, die das Zelt hielt, wegwehte. Wir blieben trotzdem bis um acht liegen. Ich hatte gestern Abend angefangen, unsere Restzeit zu planen. Insbesondere das Wochenende war ja immer ein Problem, und hier in Florida ist Camping außerdem teurer. Am Morgen rief ich dann am Turtle Beach Campground an, wo ich für Sonnabend, den Tag vor unserer zweitägigen Rückreise nach Chicago, zwar online einen einzigen freien Zeltplatz gefunden hatte, diesen aber ohne US-Adresse nicht buchen konnte. Ich war sehr erfreut, dass das dann so klappte, obwohl der Platz sehr teuer ist. Aber er hat direkten Strandzugang zu einem der besten Strände der USA. Das soll unser würdiger Abschluss werden ... Nach unserem gemütlichen Frühstück im Sonnenschein kümmerte ich mich um die übrigen Nächte, manches werden wir aber ohne Reservierung machen müssen. Während wir an unserem sonnigen Picknicktisch saßen und planten, machte es sich eine kleine Eidechse darauf gemütlich. Wir packten erst gegen elf den Wanderrucksack, ganz entspannt stiefelten wir los. Vom Krul Lake geht an einer alten Wassermühle ein Pfad ab, der zunächst einem Bach folgt und ihn auch über eine ganz leicht schwingende Hängebrücke überquert, dann durch den Wald verläuft und am Bear Lake endet. Der Bear Lake ist deutlich größer als unser Krul Lake und hat auch einige Zipfel. Wir folgten weiter seinem 4 Meilen langen Rundweg. Unterwegs gab es viele Bänke, die zum Verweilen einluden, und das Angebot nutzten wir auch. Die Flora hier war wieder ziemlich gemischt, Palmen und Kiefern, Lorbeer und Liguster, Farne und andere staudenartige Gewächse, rotbelaubte, erlenartige und andere Bäume, ich kenne leider nicht alle. Helene hatte auch ein Auge für eine besondere Pflanze, deren Stängelende wie eine Orchideenblüte aussah, vielleicht war es eine. Eine Echse, die sich extrem gut wie graue Baumrinde tarnte, entdeckte sie auch. Dreiviertel drei hatten wir unser Elf-Kilometer-Runde beendet, dann – wegen der Nachmittagssonne zum Haaretrocknen – suchten wir die Duschen auf. Halb fünf stand die Sonne nämlich dann schon so tief, dass man sie nur noch in den Baumwipfeln sah, und es wurde frisch. Wenig später aßen wir schon Abendbrot, denn wir wussten ja, wie zeitig es dunkel wird, und Hunger hatten wir auch. Halb sechs war es schon wieder stockfinster, und wir machten es uns im Auto gemütlich, schrieben, recherchierten usw. Ab morgen werden wir schwitzen, denn wo wir die nächsten Tage verbringen werden, sollen tags bis 28 und nachts mindestens 18 Grad herrschen. Ich prophezeie, dass uns wieder die Milch schlecht wird ... Wir freuen uns selbstverständlich trotzdem auf die Wärme.

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Letzte Aktualisierung: 2019.12.01, 09:14
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